TBD-Falk
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„Couch on Ice“

 

Das war das Motto unserer Jugendgruppe „Couch Community“ am 18.01. Dick eingepackt mit Schal, Mütze, dicker Jacke und Handschuhen ging´s für 9 unerschrockene Frankenwaldjungs und -mädels nach Kulmbach zum Schlittschuhlaufen. Bei frostigen Temperaturen wurden die ersten, noch etwas vorsichtigen Schritte auf dem Eis gemacht. Für alle Anfänger und die, die noch etwas Unterstützung brauchten, gab es „Eisrollatoren“ zum Ausleihen. Und so bahnte sich jeder von uns seinen Weg übers Eis. Das Resümee nach 2 Stunden Schlittschuhlaufen stand fest: „Schön, toll, kalt.“ Oder um es anders auszudrücken: „War cool, dass wir am Ende alle trotz anfänglicher Schwierigkeiten auf dem Eis klar gekommen sind und Runde für Runde drehen konnten.“ Super war auch, dass sich alle gegenseitig geholfen haben und es am Ende jeder geschafft hat.

Wer sich auspowert, kriegt Hunger - völlig klar. So durfte auf dem Heimweg der Halt bei einem Fastfood-Restaurant nicht fehlen. Frisch gestärkt ging´s dann nach Hause.

Nach diesem Abend steht auf alle Fälle fest: das hat Wiederholungsbedarf!

 

Bobengrün 2018: „Wer ist dieser Jesus“

Berge von Taschen, Koffern, Kisten, Planen, Zelten, Tüten und Rucksäcken stehen vor dem Haus der Begegnung und oben drauf sitzt breit grinsend ein riesiger Teddybär. Es sieht entweder danach aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, oder als würde ein riesiger, chaotischer Umzug stattfinden. Doch beides ist nicht der Fall. Hier verstauen 16 junge Leute aus Marktrodach und zwei aus Sulzbach-Rosenberg ihr Gepäck für drei Tage zelten in den Autos. Ufff … geschafft. Endlich ist auch das letzte Gepäckstück im Auto und es geht los in die Hochlagen des Frankenwaldes, nämlich nach Bobengrün.

Hier findet jedes Jahr eine riesige Pfingsttagung statt, bei der der CVJM Marktrodach auch seit vielen Jahren mit 20000 anderen Leuten Pfingsten unter freiem Himmel feiert.

Für die Jungs geht´s auf den Zeltplatz im Froschbachtal und die 11 Mädels bauen ihre Zelte im Ort auf. Also, auf an die Arbeit: Zelte aufbauen. Die Sätze „Hat noch jemand einen Hering für mich“ oder „Hä, die Stange ist irgendwie zu kurz. Ich glaube wir hätten doch die Andere gebraucht“ sprechen Bände. Aber mit Teamwork lässt sich auch das komplizierteste Zelt aufbauen -  manchmal braucht man dafür eben 4 Anläufe... Schwuppdiwupp sind die Sachen eingeräumt und der Teddy sitzt nun grinsend im Zelt und wartet schon darauf, dass wir heute Nacht wiederkommen, denn für die Mädels geht´s jetzt auch ins Froschbachtal, wo die Jungs noch die letzten Zelte aufbauen. Nach dem Mittagessen, einigen Runden Indiaca und Federball, beginnt die Einführungsveranstaltung auf dem Zeltplatz. Zum Thema der Tagung mit viel Musik und anschaulicher Andacht. Danach steht Abendessen auf dem Programm, bevor wir den Berg aufs große Tagungsgelände hinaufsteigen zur ersten Abendveranstaltung. Nach diesem wunderschönen, warmen Tag schlüpfen die Ersten in Pullis und lange Hosen, bevor wir uns schließlich in Decken eingemummelt auf die Wiese setzen und legen um dem Redner zu lauschen. Bevor es dann wieder zurück zu den Zelten geht, steht noch der Abendabschluss mit Musik und kurzer Andacht auf dem Programm.

Kurz vor Mitternacht trennen sich unsere Wege. Die Jungs gehen zurück ins Froschbachtal und die Mädels nach Bobengrün.

Am nächsten Morgen sind die Augen noch ziemlich klein bei Manchen, als wir aus dem Schlafsack klettern, frühstücken und während dessen Start in den Tag machen. Im Anschluss gibt es zwei verschiedene Programme. Ein Teil speziell für Jugendliche und die Bibelarbeit auf dem Tagungsgelände.

Zum Mittagessen treffen wir uns wieder im Froschbachtal. Dort fallen wir mit gezückten Messern über einen großen Haufen Kartoffeln, Möhren und Wienerchen her, die akkurat in kleine Stücke geschnitten werden, bevor daraus eine Suppe auf dem Campingkocher entsteht. Zwischen den Programmpunkten ist immer wieder Zeit sich mit alten Bekannten zu unterhalten, oder neue Kontakte zu verknüpfen, Spiele zu spielen, Haare zu flechten oder Blödsinn zu machen. Am Nachmittag werden wir in der Sonne geröstet und bei so viel Zuhören, fallen hier und da ein paar Augen zu.

Aber die Highlights des Tages wartet noch auf uns. Am Abend fahren wir nach Bad Steben zum Pizza essen. Superlecker! Zurück in Bobengrün gibt es wieder ein zweigeteiltes Programm: eine Bibelarbeit in der Kirche und eine Jugendabend bestehend aus Predigt und Lobpreissession. Die meisten von uns sind beim Jugendabend, wo wir mit Ausblick auf das leuchtende Kreuz mit vielen Anderen den Abend genießen. Ein Teil von uns wandert danach auf den Hügel gegenüber zum Kreuz, während der Rest zu Tee und Abendabschluss zum Tagungskaffee geht.

Nun heißt es nur noch einmal schlafen und Bobengrün 2018 ist schon wieder vorbei.

Am Morgen werden wir von Posaunen und Trompeten geweckt. Nach Frühstück und Start in den Tag steht heute ein Gottesdienst auf dem Programm mit dabei wieder Posaunenchor, Band und tolle Redner. Das ist schon etwas Besonderes, mit so vielen Leuten unter freiem Himmel bei bestem Wetter Gottesdienst zu feiern!

Nach dem Mittagessen heißt es für uns: Der Kampf gegen die Zelte ist wieder eröffnet, denn diese müssen nun wieder abgebaut und eingepackt werden. Bevor es nach Hause geht, spielen wir dann noch eine Runde Gepäck-Tetris und der Teddy wird auch wieder gut verstaut. So machen wir uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Rückweg. Obwohl sich jeder auf seine eigenes Bett daheim freut, wünscht sich jeder von uns, Bobengrün wäre noch nicht vorbei.

Und so sind drei wundervolle Pfingsttage in Bobengrün im Zeichen des Sonnenbrands viel zu schnell vorbeigegangen.

 Wir freuen uns schon wieder riesig auf die vielen neuen und alten Gesichter, die Gemeinschaft und die einzelnen Veranstaltungen im nächsten Jahr !!!

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© CVJM Marktrodach - Januar 2019